Praxis für Radiologie Dr. Schneider

Bahnzeile 1, 3500 Krems
Telefon: 02732 76906
E-Mail: office@mropenstehend.at
Privatpraxis, keine Kassen

Für Zuweiser

Das Besondere an dieser Untersuchung: Dieses offene MRT-Gerät ermöglicht eine weitgehend freie Lagerung des Patienten. Magnetresonanztomographie kann nunmehr erstmals in Österreich auch in aufrechter Position unter Gewichtsbelastung durchgeführt werden, damit verbunden ist eine deutliche Zunahme der diagnostischen Aussage insbesondere im Bereich der Wirbelsäule und der Gelenke sowie des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates, da dieser nunmehr unter natürlicher Gewichtsbelastung untersucht werden kann.

Außerdem ermöglicht dieses Gerät als bisher einziges Verfahren in Österreich eine Untersuchung der Lendenwirbelsäule in Reklination sowie in Skoliosehaltung unter gleichzeitiger Gewichtsbelastung. Dies ist besonders wichtig für den Nachweis der Relevanz von Gleitwirbeln hinsichtlich (evtl. multisegmentaler) Wirbelkanalstenosen oder zusätzlicher Bandscheibenvorfälle.

Eine zusätzliche wichtige Anwendungsmöglichkeit stellt die Skolioseuntersuchung bei Kindern dar, hier ermöglicht diese Methode eine Untersuchung ohne ionisierende Strahlung zur Diagnose und Therapiekontrolle bei Skoliose.

Selbstverständlich können auch alle weiteren Untersuchungen des Bewegungsapparates durchgeführt werden, für viele Regionen ist die freie Lagerungsmöglichkeit ein deutlicher Vorteil (besonders Schultern, Ellbogen, Handgelenke).

Dieses offene MRT-System stellt für alle Patienten mit Platzangst die Untersuchungsmethode der Wahl dar.

Anwendungsspektrum

Wenn bisherige Untersuchungsmethoden bei rezidivierend auftretenden und persistierenden Wirbelsäulenschmerzen nicht ausreichend diagnostisch waren, ist zur Abklärung der Schmerzursache die Untersuchung in aufrechter Position oft hilfreich:

Bei bekannter Retro- und Antelisthese im Rahmen degenerativer Erkrankungen (Pseudospondylolisthese) oder bei zusätzlicher Spondylolyse (Spondylolisthesis vera) zum Ausschluss einer Wirbelinstabilität zur Darstellung des Pathomechanismus und des Ausmaßes der Wirbelkanalstenose insbesondere bei multisegmentalen Veränderungen.

Lageabhängige Neuroforamenstenosen.

Bekannte Bandscheibenprotrusionen, die das Ausmaß der Beschwerden nicht ausreichend erklären.

Positionsabhängige radikuläre Symptome, unklare Myelopathie zum Ausschluss oder Nachweis einer Kompression des Rückenmarks unter Lageveränderung.

Zustand nach Schleudertrauma zum Ausschluss oder Nachweis einer Instabilität der HWS und des kraniocervikalen Übergangs.

Postoperative Folgezustände: Wirbelsäulen-OP - Instabilität, Z.n. PLIF: weniger Metallartefakte bei Niederfeld MR, Z.n. Gelenksersatz: Ausschluss von Osteomyelitis oder Lockerung (weniger Metallartefakte und bessere Verträglichkeit bei Niederfeld MR)

Untersuchungen der großen Gelenke (Hüftgelenke und Kniegelenke) im Stehen unter natürlicher Gewichtsbelastung, Funktionsaufnahmen des Knie- und Hüftgelenkes in verschiedenen Positionen.